Veröffentlicht am Mittwoch, 23 Juli, 2008 um
12:20 von emmy .
Kategorien: Allgemein Serien
Morgen kommt einer der All-Time-Serienklassiker mit seinem zweiten Leinwandepos ins Kino-Akte X-Jenseits der Wahrheit. Anlass genug, Serien auf der großen Leinwand und deren Erfolgsaussichten ein wenig näher zu beleuchten:
Serien werden immer mehr zum “besseren Fernsehen”. Die Budgets sind enorm, die besten Writer arbeiten an den Geschichten und nicht selten kommt man nicht mehr weg vom Fernseher und verärgert Verwandschaft und Freunde, lässt sie zumindest mit Kopfschütteln an schönen Tagen im Biergarten sitzen. Hinter verschlossenen Rollos und mit offenem Mund. Doch ist der Stoff kinotauglich? Auch für die, die die Serie nicht verfolgen?
Beispiele für gelungene Kinoadaprionen:
Leider hat auch “Sex and the City” ganz gut funktoniert, was zu erwarten war.
Doch nicht alle Adaptionen funktionieren. Und da scheint es meist Serien zu treffen, die zu ihrer Zeit den Zeitgeist trafen, jetzt jedoch bemüht oder fehlinterpretiert wirken: Gutes Beispiel: Miami Vice- colle Typen, abartige Anzüge, lockere Urlaubsstimmung- ein riesen Dreck, der Film (schon heiss, aber was will der Film uns sagen? Will er uns etwas sagen?) Irgendwie funktioniert auch Hulk nicht (2mal), was schade ist, vielleicht zu sehr Sparte?
Ich hoffe, dass es folgende Serien nie auf die Leinwand schaffen werden:
Gerüchten zufolge soll es auch von Lost 2010 einen Kinofilm geben. Ob wir da Hintergründe erfahren oder eine Erklärung des mit Spannung erwarteten Endes oder gar dort erst das Ende? Oder ist der Film reine Fiktion. Wow, ist das alles spannend…
Was braucht eine Serie also zur Leinwandtauglichkeit? Eine treue (möglichst aktuelle) Fangemeinde, eine gute Werbung natürlich, eine super Story, tolle Schauspieler und eine Daseinsberechtigung.

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