Serienmekka erklärt…Einschaltquoten

Veröffentlicht am Sonntag, 28 September, 2008 um 20:09 von emmy.
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Heute war Wahltag in Bayern. Aus diesem historischen Anlass sei mal die Frage aller Fragen gestellt. Wer macht diese Quoten. Anders als bei der heutigen Wahl, ist gerade bei Serien die Quote oft erschreckend und unverständlich. Ja, wir hatten das schon mehrfach an anderer Stelle…wie kann es sein, dass “Deal or no Deal” ein Hit ist und qualitativ hochwertige Serie reihenweise abgesetzt werden?????? fragezeichen blau

Also, das ist so. Da es offiziell noch nicht legal ist, alles einzusehen, was der Bürger sich am Fernsehen zu seiner Unterhaltung so auswählt, gibt es (in jedem Land) eine Panelgruppe. Das sind zwischen 2.000 und 6.000 Mitmenschen, die über einen kleinen Kasten alles, was sie sehen freiwillig an die GfK, die Gesellschaft für Konsumforschung weiterleiten. In Deutschland sind das 5.600 Haushalte. Die entscheiden und das wird dann auf 82,2 Mio Deutsche hochgerechnet. Ausgwertet werden die Daten nicht sofort. Jeden Tag zwischen 5 und 6.00 Uhr morgens werden sie über ein Modem an die etwa 200 Mitarbeiter der GfK gesendet, liegen somit erst gegen 8.30 Uhr endgültig vor.

Aber wie die Haushalte ausgesucht werden, das ist geheim…Kennt irgendjemand jemanden, der da mitentscheidet? Ich nicht! Ob es da Kriterien für die Auswahl gibt? Bei den Quoten, die so herauskommen könnte man fast in die Verschwörungstheorienschiene abrutschen…also fast…

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