Darsteller des Montags: David Duchovny

Veröffentlicht am Montag, 29 September, 2008 um 20:15 von emmy .
Kategorien: Darsteller des Montags

Californication©2007 Showtime Networks,Inc.

Da braucht er nicht mehr protzen der Bushido, weil er 2mal auf dem Bravo-Cover war, David Duchovny hat 6 mal den Bravo-OTTO für den besten TV-Star männlich, davon 3mal Gold geholt. Und dann ist er natürlich noch Fox Mulder, Darsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Fast hätte er einen Doktortitel in. Englischer Literatur gehabt, doch dann entschied er sich für die Schaupielerei und debütierte in einem Werbefilm für Löwenbräubier (die Biermarke wählt er offensichtlich nicht so sorgfältig, wie seine Rollen). Und wenn man der Klatschpresse glauben darf, dann ist er auch noch sexsüchtig. Oder haben die da vielleicht doch was verwechelt mit seiner neuen Paraderolle des abgehalfterten Schriftstellers Hank in “Californication” (seit heute immer montags, RTLII um 22.15 Uhr oder mittwochs 21.50 Uhr auf AXN), den seine Frau nicht mehr will, die Muße nicht mehr küsst und dessen einzige Rettung in gnadenlosem, wahllosem Sex mit allen Frauen im Umkreis vieler Kilometer liegt.

Stationen und Fakten:

  • Geboren am 07.08.1960 in New York, USA
  • Titel seiner Doktorarbeit: “Magie und Technologie in zeitgenössischer Poesie und Prosa”
  • neben dem Bravo-OTTO hat er auch 2mal den Golden Globe für den besten männlichen Hauptdarsteller erhalten: 1997 für Fox Mulder, Akte X und 2008 für Hank Moody, Californication
  • Er hatte Rollen in Twin Peaks, Ein Hund namens Beethoven, Die wilde Orchidee 3, Kalifornia, Millenium, Evolution, Zoolander und Sex and the City
  • Seine deutsche Synchronstimme (Benjamin Völz) ist auch die Stimme von Keanu Reeves.
  • Parallel zu Akte X spielte er in den “Red Shoe Diaries”, einer Serie erotischer GuteNachtGeschichten
  • Seit 1997 ist er mit Téa Leoni verheiratet, sie haben 2 Kinder (Tochter Madeleine West und Sohn Kyd Miller)
  • Er hat einen eignen Film gemacht - “House of D”, in dem Robin Williams mitspielt, der aber kein kommerzieller Erfolg wurde.
  • In 2 Folgen von Akte X hat er das Drehbuch geschrieben und Regie geführt. In “Ex” (Staffel 6, Folge 20), der wunderschönen Folge mit dem Ausserirdischen, den seine Liebe zum Baseball am Ende zum Menschen macht. Und in “Hollywood” (Staffel 7, Folge 19) mit dem Film über Scully und Mulder und rauchende Sniper-Zombies.

Und er ist wirklich witzig!!. Für die, die diese beiden tollen Akte X-Folgen nicht kennen, die das sehr klar machen, hier noch ein Interview bei David Letterman:

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Profiling Dexter Morgan - Analyse und Profil (Teil 2)

Veröffentlicht am Montag, 29 September, 2008 um 14:00 von emmy .
Kategorien: Aktuelles, Dexter Staffel 1

Was hat Dexter zu dem gemacht, was er ist, wie nennt die Wissenschaft diese Form des Serienkillers?

Dexter hatte eine miese Kindheit, die den Grundstein für seine Karriere gelegt hat. Schon früh wird er mit Gewalt konfrontiert.  Auslöser war ein traumatisches Erlebnis. Dexter tötet Tiere (von den Nachbarn) und “sammelt” sie in einem “Massengrab.”

Harry ist es auch, der Dexter anleitet, wen er töten darf und wen nicht, wie er sich verhalten und kontrollieren soll. Er bringt ihm einen Kodex bei, eine Rechtfertigung jenseits aller gängiger Moralvorstellungen.

Dexter ist definitiv ein Psychopath, wie er im Lehrbuch steht. Er kennt keine Moral. Er hat ein immer gleiches Muster und sammelt Trophäen. Er ist von sich überzeugt. Es gibt für ihn keine Zweifel an der Richtigkeit seines Tötens, es muss sein. Streckenweise fühlt er sich als Held, seine Unrechtsbewusstsein ist nicht vorhanden. Er muss es immer wieder tun, ist schnell gelangweilt. Er lügt, auch indem er vorgibt, Interesse an Menschen zu haben. Er manipuliert die Fakten, bis sie für ihn passen. Alles ist dem höchsten Zweck untergeordnet: “not getting caught!”. Doch selbst der gerät ein bisschen ins Bröckeln in der 2. Staffel, wie fast alle anderen seiner Grundsätze.

Dexter ist von weisser Hautfarbe, wie 83 % aller Serienmörder (er ist kein Massenmörder, denn er bringt seine Opfer nicht auf einmal um, sondern immer nur einen an der Zahl). Zwischen den Morden liegt immer eine Cooling-Down-Phase. Bis auf 2 Ausnahmen hat Dexter, der Täter keine wirkliche Beziehung zum Opfer.

Wichtig bei Serienkillerprofilen ist das Muster dahinter. DIe Profiler gehen davon aus, dass sie leichter zum Täter geführt werden, wenn sie das “Was” und das “Warum” kennen. Dafür brauchen sie Namen und Gemeinsamkeiten der Opfer. Dexters Opfer sind alle Mörder, sonst haben sie scheinbar keine gemeinsamen Schnittmengen. Agent Lundy schlisst daraus auf einen selbstgerechten, planvollen Mörder evtl. mit einem Gott- oder Richterkomplex. Einer der übelsten Sorte.

Dexter unterscheidet sich vom klassischen Killer z.B. darin, dass ihm das Geschlecht seiner Opfer egal ist. Seine Störung liegt nicht in sexuellem Missbrauch begründet wie bei ungefähr der Hälfte aller Serientäter.

Jeder, der die 1. Staffel noch nicht gesehen hat, hat heute die Gelegenheit in den dunklen Strudel von Dexter Morgan einzusteigen- der Pilotfilm läuft auf RTLII um 22.50 Uhr…

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