Veröffentlicht am Dienstag, 30 September, 2008 um 18:43 von emmy.
Kategorien:Dexter
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Eigentlich wissen wir es ja alle, also doch kein Spoiler. DIe gegenseitige Faszination der beiden Serienkiller ist unbestritten, aber wie ähnlich sind sie sich wirklich?
Der Auslöser für ihre “Karriere” war bei beiden die selbe. Gewaltvoller Verlust eines geliebten Menschen und tagelanges Fristen in dessen Blut. Alleine im Dunkeln, komplett verängstigt und verlassen von der Welt.
Wie haben die beiden sich im Folgenden entwickelt?
Dexter ist in eine Familie gekommen, in der sich rührend um ihn gesorgt wurde. Sein Stiefvater Harry hat seine Neigung erkannt und ihm Regeln und Grenzen gegeben, um diese in Zaum zu halten. Er hat den kleinen Dexter beschützt und seine ersten Taten vertuscht. Harry hat ihm beigebracht, wie er der Welt, die er so wenig versteht gegenübertreten soll. Diese Regeln und der Kodex geben Dexter einen gewissen Halt und Vertrauen in seinen Stiefvater, seine Stütze.
Brian hingegen erfährt keine Wärme. Er kommt ins Heim und ist von dem Tag des Massakers an quasi auf sich selbst gestellt. Niemand behütet und beschützt ihn. Mit 6 Jahren war er auch schon bedeutend älter, als Dexter als “das Unglaubliche” geschah und er musste es ganz anders verarbeiten. Sein Vertrauen in die Welt wurde ihm genommen. Für ihn gab es nur Überleben oder untergehen. Das hat ihn schlau gemacht.
Beide haben dieses Spielerische. Die Lust an dem, was sie tun.
Doch für Brian ist es, im Gegensatz zu Dexter, nicht das oberste Ziel, zu überleben. Er ist viel mehr Kamikaze. Er hat selbst für seine Ausbildung gesorgt, hat sich sein eigenes Universum gebaut. Das kann nicht ewig gutgehen. Haben wir ja gesehen. Abwarten, wie lange Dexter seinen “Dark Passenger” vor der Welt verbergen kann…
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