Die Geschichte von Nils Holgerson und den Wildgänsen

Veröffentlicht am Dienstag, 12 Oktober, 2010 um 14:41 von Viv .
Kategorien: Allgemein Serien

Schwedische Literatur ist bis heute hin weltweit sehr beliebt und gerne gelesen. In Deutschland waren die Bücher von Henning Mankell in den letzten Jahren stets in den Bestsellerlisten zu finden. Zuletzt konnten sich Leseratten nicht der Triologie von Stig Larsson entziehen. Schon viel früher kam die Generation der „68er“ in den Genuss der schwedischen Literatur. Astrid Lindgren verzauberte mit zahlreichen Kinderbüchern viele von uns: Karlsson vom Dach, Pippi Langstrumpf und die Kinder von Büllerbü waren die Beliebtesten.

Nicht weniger gelesen wurde die Geschichte von Nils Holgerson und den Wildgänsen, dem Däumeling von Selma Lagerlöff. Nachdem das Buch veröffentlicht wurde, fand sich relativ schnell ein japanisches Team zusammen, welche die Geschichte als Zeichentrickserie in Szene setzte. Kurz davor zeichnete man schon „Captain Future“ für den Bildschirm.

Weit weniger Action, aber dennoch viel Spannung, kann man bei den über 50 (?) Folgen der Zeichentrickserie Nils Holgerson erleben. Die Abenteuer von Nils Holgerson und den Wildgänsen kann man sich natürlich auf den heimischen Bildschirm holen – zwölf Nils Holgerson DVDs stehen zur Auswahl.

In der ersten Folge wird der Bauerssohn Nils Holgerson von einem Wichtel auf Daumengröße geschrumpft. Nun beginnt eine anstrengende und aufregende Reise auf dem Rücken der Wildgans Martin durch Schweden, in dem er so manch spannende Geschichte erlebt.

Zunächst muss er sich seine Daseinsberechtigung in der Herde von Wildgans Akke von Käppekaiser erkämpfen. Erfolgreich wehrt Nils Holgerson die wiederkehrenden Angriffe gegen den fiesen Fuchs Smirre ab, der stets den Wildgänsen auf der Spur ist. Ebenso wagt sich Nils Holgerson auf die Bauernhöfe der Menschen und gerät ein ums andere Mal in die Gefahr entdeckt zu werden. So wiederholen sich die Abenteuer des kleinen Menschenzwerges bis er am Ende der Serie gezeigt hat, die Tiere respektvoll zu behandeln und im freundlichen Miteinander auf dem väterlichen Bauernhof zu leben.

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