Hausverbot für Dexter

Veröffentlicht am Freitag, 6 März, 2009 um 11:43 von emmy .
Kategorien: Aktuelles, Dexter

Hab ich fast übersehen die News in der Abendzeitung München, der AZ von gestern. Sensationell aber eigentlich, weil unsere bayerische Lebensart und all seine Auswüchse mal wieder zugeschlagen haben. Entschuldigung Welt, wir haben durchaus auch unsere guten Seiten…viele…

Fakt ist: “Dexter” hat sowas wie Hausverbot im Hofbräuhaus (in dem es kaum Kellner gibt, die akzentfrei Deutsch sprechen, ganz zu schweigen von bayrisch) weil er dort für Promozwecke ein Tellerchen Blutwurst auf Einladung von Premiere essen wollte. Unter dem Motto: Serienkiller ist Blutwurst”. Ein Serienkiller passt nicht in die bayerische Wirtshaustradition ist die Begründung für die Absage. Und gleich wieder Grundsätze der Ethik und Kultur ausgepackt, schliesslich sind wir eine christliche Nation.

Ich gehe davon aus, dass keiner von den Wirtshausgöttern im Zentrum der Weltstadt mit Herz je die Serie Dexter gesehen hat oder sehen wird.

Mal davon abgesehen kann Michael C. Hall froh sein, dass der Kelch Blutwurst an ihm vorüber geht. Oder auch nicht, denn ein Edelhotel hat dem “Killer” die standesgemäße Mahlzeit schon stolz freigegeben…schade trotzdem, das Bier im Hofbräuhaus hätte ihm sicher geschmeckt.

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Darkly Dreaming vs. Dexter

Veröffentlicht am Montag, 24 November, 2008 um 13:54 von emmy .
Kategorien: Dexter

Ich habe das Buch gelesen.“ Darkly Dreaming Dexter“ von Jeff Lindsay- Auf Deutsch heißt es „Des Todes dunkler Bruder“. Ich kann´s nicht anders sagen: Ich bin enttäuscht! Wahrscheinlich habe ich einfach viel zu viel erwartet. Denn immerhin diente das Buch als Romanvorlage für eine der mit Abstand besten Serien, die im Moment laufen. Auf der was meinen Geschmack angeht sonst sehr zuverlässigen ”Fachseite” krimicouch.de schneidet das Buch hervorragend ab.

Es hat viele Seiten gedauert, bis es mir möglich war, das Buch als spannend zu empfinden, da der ständige Vergleich mit der Serie es schwer macht, sich richtig darauf einzulassen. Zuviel Denken. Der Dexter in der Romanvorlage ist zu Beginn nicht wirklich der Dexter aus der Serie, was wahrscheinlich vor allem an der alles überstrahlenden Darstellung von Michael C. Hall liegt. Er macht Dexter sehr viel sympathischer, als man es anfangs im Krimi empfindet. Doch irgendwann ist man drin. Es gibt deutlich weniger Morde im Buch und 70 Seiten vor Ende ist der Ice-Truck-Killer noch nicht einmal in Erscheinung getreten, also persönlich, seine „Werke“ natürlich schon. LaGuerta nimmt einen erstaunlich großen Part ein und wird sehr gründlich beleuchtet und – sie stimmt zu 100% mit der Serienrolle überein. Deborah ist noch ein bisschen nörgeliger und verzweifelter, als sie es sowieso schon ist. Rita wird beschrieben als klein, sehr sportlich mit kurzen Haaren, sehr viel jungenhafter, als sie im Fernsehen ist und rückt total in den Hintergrund.

Ungefähr in der Mitte des Buches hab ich mich angekommen gefühlt. Witzig geschrieben, sehr nah am Abbild…und dann, ab ca. 50 Seiten vor Schluss kommt alles anders. Viel zu schnell mit wenig Charme und nur rudimentärer Info über Dexter. Das Ende ist deutlich anders und sehr viel weniger ergreifend hier im Buch. Dexter verschwimmt als Persönlichkeit zu sehr, der Ice-Truck-Killer ist sehr stumpf und was bleibt ist Nichts. Ein klarer Fall von viel zuviel Erwartung!!!

Serienkilleratmosphäre

Wie schon erwähnt, kann ich nicht einschätzen, wie ich das Buch ohne die Serie bewertet hätte. Ich kann es nicht sagen. Auf jeden Fall wäre Dexter auch so nicht in meine Top5 der besten Serienkillerkrimis gelandet, die wie folgt aussieht:

Platz5: „Trübe Wasser sind kalt“ von Patricia Cornwell

Von den Kritiken mit wenig Freundlichkeit bedacht, trotdem mein Liebling aus der Kay Scarpetta-Reihe

Platz 4: „Letzter Tanz“ von Jeffrey Deaver

Der Totentänzer ist ein unglaublich faszinierender Serienkiller in der wunderbaren Lincoln Rhymes - Reihe

Platz 3: ganz klassisch „American Psycho von Bret Easton Ellis

So abgebrüht und nüchtern, wie Patrick Bateman (Dexter benutzt ihn als “Decknamen” bei der Beschaffung seines Betäubungsmittels) zwischen den Beschreibungen seiner Armanianzüge und seiner Morde hin und her schaltet im komplett gleichen Ton hat er sich den Platz klar verdient. Abstoßend und eiskalt, aber mit bleibendem Eindruck.

Platz 2: „Verblendung“, „Verdammnis“, „Vergebung“ von Stieg Larsson

Hier stehen nicht so sehr die Killer im Vordergrund- es handelt sich auch nicht immer um klassische Serienkiller, muss aber trotzdem rein- als vielmehr die wundervoll gezeichneten Hauptpersonen. Eine meisterhafte Trilogie eines viel zu früh verstorbenen Künstlers seines Fachs

Platz 1: “Psychopath” von Keith Ablow

Der kränkste, der beste, der krasseste Serienkiller, der je auf Papier gebannt wurde. In weiten Teilen aus der Perspektive des Killers geschrieben, eröffnet Keith Ablow liebevoll charakterisierte Ermittler und deren Umfeld und tiefe Abgründe eines durch und durch psychopatischen Seriemörders.

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Dexter über Dexter

Veröffentlicht am Dienstag, 4 November, 2008 um 11:32 von emmy .
Kategorien: Dexter Staffel 2

Gestern lief auf Premiere 4 die 3. Folge der 2. Staffel von Dexter. (Jetzt aufhören zu lesen, wer noch in der 1. festhängt!!!!!!!) Wenig Tote, doch tiefe Erkenntnisse. Dexter spricht vor seiner Selbsthilfegruppe, zu der seine Freundin Rita ihn gezwungen hat. Und er erklärt sich in seiner Ansprache selbst.

Und weil die so schön ist, und noch viel schöner im Original, ist sie hier für alle:

I’m Dexter and I’m not sure what I am
I just know there’s something dark in me
And I hide it, I certainly don’t talk about it
But it’s there – always
This dark passenger
And when he’s driving, I feel alive
Half sick with the thrill, the complete wrongness
I don’t fight him, I don’t want to
He’s all I’ve got
Nothing else could love me
Not even – and especially not me
or is that just a lie the dark passenger tells me
because lately there are these moments when I
feel connected to something else, someone…
The mask is slipping and things, people
not mattered before suddenly starting to matter
It scares the hell out of me…
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Profiling Dexter Morgan - Vergleich mit dem “Icetruckkiller”

Veröffentlicht am Dienstag, 30 September, 2008 um 18:43 von emmy .
Kategorien: Dexter

—-Spoiler!!!!—-Spoiler!!!—–Spoiler!!!—–Spoiler!!!—–Spoiler!!!—–Spoiler!!!—–Spoiler!!!

Eigentlich wissen wir es ja alle, also doch kein Spoiler. DIe gegenseitige Faszination der beiden Serienkiller ist unbestritten, aber wie ähnlich sind sie sich wirklich?

Der Auslöser für ihre “Karriere” war bei beiden die selbe. Gewaltvoller Verlust eines geliebten Menschen und tagelanges Fristen in dessen Blut. Alleine im Dunkeln, komplett verängstigt und verlassen von der Welt.

Wie haben die beiden sich im Folgenden entwickelt?

Dexter ist in eine Familie gekommen, in der sich rührend um ihn gesorgt wurde. Sein Stiefvater Harry hat seine Neigung erkannt und ihm Regeln und Grenzen gegeben, um diese in Zaum zu halten. Er hat den kleinen Dexter beschützt und seine ersten Taten vertuscht. Harry hat ihm beigebracht, wie er der Welt, die er so wenig versteht gegenübertreten soll. Diese Regeln und der Kodex geben Dexter einen gewissen Halt und Vertrauen in seinen Stiefvater, seine Stütze.

Brian hingegen erfährt keine Wärme. Er kommt ins Heim und ist von dem Tag des Massakers an quasi auf sich selbst gestellt. Niemand behütet und beschützt ihn. Mit 6 Jahren war er auch schon bedeutend älter, als Dexter als “das Unglaubliche” geschah und er musste es ganz anders verarbeiten. Sein Vertrauen in die Welt wurde ihm genommen. Für ihn gab es nur Überleben oder untergehen. Das hat ihn schlau gemacht.

Beide haben dieses Spielerische. Die Lust an dem, was sie tun.

Doch für Brian ist es, im Gegensatz zu Dexter, nicht das oberste Ziel, zu überleben. Er ist viel mehr Kamikaze. Er hat selbst für seine Ausbildung gesorgt, hat sich sein eigenes Universum gebaut. Das kann nicht ewig gutgehen. Haben wir ja gesehen. Abwarten, wie lange Dexter seinen “Dark Passenger” vor der Welt verbergen kann…

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Profiling Dexter Morgan - Analyse und Profil (Teil 2)

Veröffentlicht am Montag, 29 September, 2008 um 14:00 von emmy .
Kategorien: Aktuelles, Dexter Staffel 1

Was hat Dexter zu dem gemacht, was er ist, wie nennt die Wissenschaft diese Form des Serienkillers?

Dexter hatte eine miese Kindheit, die den Grundstein für seine Karriere gelegt hat. Schon früh wird er mit Gewalt konfrontiert.  Auslöser war ein traumatisches Erlebnis. Dexter tötet Tiere (von den Nachbarn) und “sammelt” sie in einem “Massengrab.”

Harry ist es auch, der Dexter anleitet, wen er töten darf und wen nicht, wie er sich verhalten und kontrollieren soll. Er bringt ihm einen Kodex bei, eine Rechtfertigung jenseits aller gängiger Moralvorstellungen.

Dexter ist definitiv ein Psychopath, wie er im Lehrbuch steht. Er kennt keine Moral. Er hat ein immer gleiches Muster und sammelt Trophäen. Er ist von sich überzeugt. Es gibt für ihn keine Zweifel an der Richtigkeit seines Tötens, es muss sein. Streckenweise fühlt er sich als Held, seine Unrechtsbewusstsein ist nicht vorhanden. Er muss es immer wieder tun, ist schnell gelangweilt. Er lügt, auch indem er vorgibt, Interesse an Menschen zu haben. Er manipuliert die Fakten, bis sie für ihn passen. Alles ist dem höchsten Zweck untergeordnet: “not getting caught!”. Doch selbst der gerät ein bisschen ins Bröckeln in der 2. Staffel, wie fast alle anderen seiner Grundsätze.

Dexter ist von weisser Hautfarbe, wie 83 % aller Serienmörder (er ist kein Massenmörder, denn er bringt seine Opfer nicht auf einmal um, sondern immer nur einen an der Zahl). Zwischen den Morden liegt immer eine Cooling-Down-Phase. Bis auf 2 Ausnahmen hat Dexter, der Täter keine wirkliche Beziehung zum Opfer.

Wichtig bei Serienkillerprofilen ist das Muster dahinter. DIe Profiler gehen davon aus, dass sie leichter zum Täter geführt werden, wenn sie das “Was” und das “Warum” kennen. Dafür brauchen sie Namen und Gemeinsamkeiten der Opfer. Dexters Opfer sind alle Mörder, sonst haben sie scheinbar keine gemeinsamen Schnittmengen. Agent Lundy schlisst daraus auf einen selbstgerechten, planvollen Mörder evtl. mit einem Gott- oder Richterkomplex. Einer der übelsten Sorte.

Dexter unterscheidet sich vom klassischen Killer z.B. darin, dass ihm das Geschlecht seiner Opfer egal ist. Seine Störung liegt nicht in sexuellem Missbrauch begründet wie bei ungefähr der Hälfte aller Serientäter.

Jeder, der die 1. Staffel noch nicht gesehen hat, hat heute die Gelegenheit in den dunklen Strudel von Dexter Morgan einzusteigen- der Pilotfilm läuft auf RTLII um 22.50 Uhr…

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Profiling Dexter Morgan - Fallaufnahme (Teil 1)

Veröffentlicht am Mittwoch, 24 September, 2008 um 8:23 von emmy .
Kategorien: Dexter, Dexter Staffel 1

Dexter lebt in der perfekten Tarnung. Er hat einen seriösen Job, zu dem er pünktlich und adrett erscheint. Er umsorgt seine Schwester, ist immer freundlich, besorgt sich sogar so etwas wie eine Familie (Rita und die Kinder).  

Er denkt, er braucht das alles nicht, denn er ist anders. Dexter ist der Überzeugung, dass er keine Gefühle hat, keine Neigungen ausser der Einen.

Er hat einen starken Moralkodex, der in davon abhält “den Falschen” zu töten. Den Kodex hat er von seinem Stiefvater Harry, der ihn ihm von Kindheit an eingeschärft hat. Er ist die Grundlage und die Rechtfertigung für die Auswahl der Opfer. Dexter tötet nur “böse” Menschen, nach seiner Meinung Abschaum der Gesellschaft, Menschen, die sich nicht unter Kontrolle haben und deshalb Unschuldige töten.

Trotzdem ist es der starke Trieb, der Dexter töten lässt, sein “dark passenger”, der die einzige Stimme ist, die er hört und die er hören will.

Er tötet immer auf die gleiche Weise: schleicht sich von hinten an seine Opfer ran und betäubt sie erstmal. Er deponiert die Leichen immer auf die gleiche Art an der gleichen Stelle. Er hängt die Bilder der Opfer seiner auserwählten Täter an die Wände eines komplett mit Folie ausgekleideten Raumes, legt sie immer auf seine spezielle Liege (zum Ausbluten) und fixiert sie auf der LIege, sodass sie vor ihrem Tod noch einmal zu Bewusstsein kommen und er Ihnen ihre Untaten, den Grund für die Notwendigkeit ihrer Hinrichtung vor Augen halten kann. Dabei entnimmt er ihnen immer erst aus einer kleinen Wunde einen Tropfen Blut, die er zwischen zwei Objektträgern aufbewahrt und säuberlich in einer Holzbox aufreiht, die bei ihm zu Hause versteckt ist.

Ab 29.9. immer 22.50 Uhr montags auf RTL II - Es folgt Teil 2 - Analyse und Profil……..

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Dexter - about pain and truth

Veröffentlicht am Donnerstag, 11 September, 2008 um 10:19 von emmy .
Kategorien: Dexter Staffel 2

” If the eyes are the windows to the soul,

then grief is the door.

As long as it´s closed,

it´s the barrier between knowing and not knowing.

Walk away from it and it stays closed forever,

but open it and walk through it then pain becomes truth!”

Dexter, Season 2, episode 8
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Dexter - Neue Charaktere in der 2. Staffel

Veröffentlicht am Freitag, 29 August, 2008 um 11:58 von emmy .
Kategorien: Dexter Staffel 2

Wie schon an anderer Stelle angemerkt, ist Dexter eine der Serien, die mit sehr wenigen extrem ausgearbeiteten Charakteren auskommen. So gibt es in der 2. Staffel eigentlich nur 2 neue Hauptcharaktere, die es in sich haben:

Agent Frank Lundy,FBI (Keith Carradine): Er wurde abgestellt, um das Team zu leiten, das die Ermittlungen im Fall des “Bay Harbour Butchers” führt. Er ist leicht ergraut, sehr gebildet und entspannt und übt eine große Faszination auf Dexters Schwester Debra aus, die nach den traumatischen Erlebnissen in der 1. Staffel dringend etwas Erdung und Ruhe brauchen kann.

Lila Tourney bzw. West ( Jaime Murray) ist Dexters “Suchtbetreuerin”. Sie ist wunderschön, schlau, extrem impulsiv und sehr besitzergreifend. Ihr Atelier, sie ist Künstlerin, ist vollgepackt mit faszinierenden, teils abstossenden Figuren. Sie zeigt Dexter eine neue Art mit seiner Besessenheit umzugehen. Er verliert öfter als gewohnt die Kontrolle und auch die Vorsicht, beides wichtige Bestandteile seines vielschichtigen Lebens. Lila ist ihm gleich und doch anders und bis ins Letzte zerstörerisch.

Beide Darsteller haben prominente Verwandtschaft: Jaime Murray ist die Tochter von Bill Murray, Keith Carradine der Halbbruder von David Carradine und Sohn von John Carradine.

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Darsteller des Montags: Michael C. Hall

Veröffentlicht am Montag, 4 August, 2008 um 20:15 von emmy .
Kategorien: Darsteller des Montags, Dexter


Er ist der soziopathische Serienkiller “Dexter” und war schwuler Bestatter in “Six feet under”. Dexter scheint keinen einzigen Charakterzug von David Fisher zu haben. Nicht einen Moment hängt man in der anderen Rolle fest, die im Falle von “Six feet under” immerhin 5 Jahre sehr präsent war. So komplett unterschiedlich ist Michael C. Hall in den beiden Rollen. Auch äusserlich. Dexter hat enorme Muskelpakete im Vergleich zum schmächtigen Leichenbestatter. Überhäuft mit Preisen und das mit gerade einmal 37 Jahren. Wer so erfolgreich so viele Facetten von sich zeigen kann, ist es wert, hier ausführlich beleuchtet zu werden.

Hier zum Vergleich der Trailer zur 1. Staffel von “Dexter” vom September 2006 und ein Ausschnitt aus Six feet under. In beiden fließt Blut, aber die beiden Männer, die mittendrin stehen sind wie Tag und Nacht…

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.
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Biographie:

Michael C.Hall hält seine Privatsphäre offensichtlich gekonnt unter Verschluss. Hier ein paar Hardfacts:

Geboren wurde Michael C. Hall am 01.02.1971 in Raleigh, North Carolina

  • 2001-2005 David Fisher in “Six Feet Under”
  • 2002 Hochzeit mit Schauspielkollegin Amy Spanger (inszwischen geschieden)
  • 2003 Agent Klein in “Paycheck-die Abrechnung”
  • seit 2006 Dexter Morgan in “Dexter”
  • 2009 Game

Preise und Nominierungen:

  • Golden Globe: 2007 und 2008 nominiert als bester “Actor in a Television Series-Drama” für Dexter
  • Emmy Awards: nominiert 2002 für seine Rolle als David Fisher und 2008 für Dexter in der Kategorie “Outstanding Lead Actor by a Drama Series”
  • Satellite Awards: 2006 nominiert und 2007 ausgezeichnet für “Best Actor in a Series, Drama” für Dexter
  • AFI Awards: 2002 nominiert als “AFI Actor of the Year-Male-Series” für Six feet under
  • Academy of Science Fiction, Fantasy Horror Films, USA: 2007 gewonnen in der Kategorie “Best Actor in a Television Program” für Dexter und 2008 gleich nochmal nominiert in der gleichen Kategorie
  • Screen Actors Guild Awards:2002-2006 jedes Jahr im Ensemble nomminiert, davon 2 mal gewonnen und 2007 und 2008 nominiert für “Outstanding Perfromance by a Male Actor in a Drama Series” für Dexter

Sicher waren das nicht die letzten Nominierungen und Preise für Michael C. Hall und sicher auch nicht die letzte Serienhauptrolle, obwohl ich ja hoffe, dass Dexter noch lange, lange ein Teil unserer Fernsehlandschaft bleiben wird.


Nächste Woche: Pauley Perette (Abby Sciuto NCIS)…

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Dexter - Episode 1- Pilot

Veröffentlicht am Samstag, 2 August, 2008 um 11:09 von emmy .
Kategorien: Dexter Staffel 1

Tagsüber ist er der immer freundliche, korrekte und gründliche Blutspurenexperte im forensischen Team, nachts der undurchschaubare Serienkiller, der für “Gerechtigkeit” in den Straßen von Miami sorgt. Dexter Morgan führt das extremste Doppelleben, das man sich nur vorstellen kann.

Seine chaotisch veranlagte Schwester Debra arbeitet bei der gleichen Einheit wie Dexter bei der Polizei. Sie liebt ihren Bruder über alles, er ist ihr Anker in der fülr sie so unübersichtlichen Welt. Dexter ist bemüht, die Vorstellungen von ihr, wie er als guter Bruder zu sein hat, so gut wie möglich zu erfüllen. Ähnlich verhält es sich bei seiner Freundin Rita, die zwei entzückende Kinder aus ihrer vorhergehenden Beziehung mitbringt. Und dann ist da noch sein Stiefvater Harry, der alles getan hat, um Dexter zu einem in der Gesellschaft funktionierenden Individuum zu machen, der ihm den Spiegel der Normalität ermöglicht hat.

Alles Menschen, die in Dexter’ s Überzeugung nicht das geringste mit ihm gemeinsam haben. Bei der Besichtigung eines Tatortes überkommt ihn das Gefühl, dass dort jemand etwas tief in ihm berührt. Ist der Mörder der Prostituierten, der den Tatort so sorgsam präpariert hinterlässt ein Vertrauter, ein Feind, ein Seelenverwandter?

Dies bleibt nicht die einzige Tote, da wär noch ein Serienvergewaltiger und ein mordender Schuldirektor, die nicht mit der dunklen Justiz gerechnet haben…

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