Serienenden

Veröffentlicht am Donnerstag, 4 Dezember, 2008 um 17:27 von emmy .
Kategorien: Allgemein Serien

Nichts ist seltener, als ein perfektes Ende, so scheint es.

In nächster Zeit stehen diverse Serienenden an. Zeit für ein kleine, besinnliche Rück- und Vorausschau. Dabei fällt mir auf, dass ich in meinem Leben noch nicht allzu viele Enden gesehen habe an die ich mich erinnere.

Natürlich an die Schwarzblende bei Sopranos, die momentan jedes Gefühl von Staunen über Wut und Enttäuschung zurückgelassen hat. Eigentlich fand ich die Art gar nicht übel es enden zu lassen, im Nachhinein betrachtet. Aber ein “Big-Bang” ist immer besser, irgendwie…

Viele Serien bekommen nicht die Chance auf ein würdiges Ende, so wird es wohl auch Pushing Daisies ergehen, dass vor dem eigentlich vorgesehenen Ende abgesägt wird. Deadwood ist dafür auch ein sehr schönes Beispiel. Produzenten und Produktionsfirma konnten sich nicht einigen über den weiteren Verlauf und den Umfang. Schwupps war Deadwood Geschichte.

Das blödeste, übelste und verdrängungswürdigste Ende hatte sicher AkteX. Die haben sich in soviel Mist verzettelt, dass es einfach nie hätte sinnvoll funktionieren können. Das ist auch meine Angst für Lost. Durchaus berechtigt, wie ich finde. Wir werden sehen 2010.

Gute Möglichkeiten räume ich NipTuck ein. Und ich hoffe auch, dass The Shield, ich bin ja noch nicht so weit, obwohl es seit dem 25.11. offiziell beendet ist, mit einem großen Knall abgegangen ist.

Und dann gibt es die Serien, die das perfekte Ende verpassen, weil sie einfach nicht den richtigen Zeitpunkt erwischen. Dazu gehört leider auch Prison Break. Die 4. Staffel hat nicht mehr viel mit der Spannung der 1. Staffel zu tun. Dem Abflachen kann man zusehen. Ich hoffe trotzdem auf ein furioses Ende mit vielen Toten. Linc erledigt sie alle mit blossen Händen…

Mir fällt tatsächlich nur ein perfektes Serienende ein, das von Six Feet Under. Keiner hätte es besser machen können. Es hätte niemals rührender und schöner sein können. Und für alle, die davon auch nicht genug bekommen können, hier noch mal die finalen 10 Minuten von Six Feet Under:

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Serientitelmelodien

Veröffentlicht am Samstag, 11 Oktober, 2008 um 22:00 von emmy .
Kategorien: Allgemein Serien

Mal wieder eine Hitliste, diesmal meine liebsten Serientitelmelodien. Und sie ist nicht ganz so nostalgisch, wie die meisten Seiten im Netz es sehen. Bei mir sind nur zwei aus den 80ern, der Rest ist relativ neu:

Platz 10: Sopranos: Woke up this morning…!!! Das Lied wurde 1997 von der Gruppe Alabama 3 geschrieben (kein Won-Hit-Wonder, die gibt’s immer noch bei Blick auf die Homepage von ihnen) Die Vorfreude auf die nächste Folge hat sich beim Vorspann und der Fahrt von Tony immer ins gnadenlose gesteigert

Platz 9: NCIS: Der Song hat Dampf! Ich mag ihn! Und wer hat die Knarre??!! Natürlich Gibbs!

Platz 8: CSI (das gute CSI, also Las Vegas): Gut, sie haben geklaut. Aber wer hat gesagt, dass man die Titelmelodie selber schreiben muss!!!??? The Who schreiben das Lied “Who are you” bereits 1978.

Platz 7: Ein Colt für alle Fälle: Weil er damals unschlagbar war. Und wer sich jetzt denkt, Colt Sievers unbedingt mal wieder anzuschaun, weil er eben in der Kindheit so toll war… tut es nicht!!!! Selten war ich so entsetzt-kein Inhalt, schreckliche Klamotten und man bekommt den Eindruck: nicht Howie war der Depp!!

Platz 6: Akte X: Weil´s einfach DER Klassiker ist und so unverkennbar wie sonst nix.

Platz 5: Six Feet Under : Wunderschön! Klingt ein bisschen, wie die Nummer 1 (Deadwood). Aber liegt wahrschienlich an der gleichen Aufmachung mit den reduzierten Großaufnahmen, denn es haben unterschiedliche Leute gemacht. Schön!!!

Platz 4: Sledge Hammer: “Trust me, I know what I’m doing!” . Susi und Sledge- das beste Team der 80er!

Die TOP 3:

Platz 3: Dexter: Ich erwische mich tatsächlich mehrmals am Tag dabei, dass ich Dexter pfeife. Einen ganz gemeinen Ohrwurm haben sie das zur Morgenroutine von Dexter gemacht. Únd doch recht fröhlich und locker, ganz wie unser Held!:

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Platz 2: The Shield. So brachial und laut. Hübsch!

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Platz 1: Deadwood. Einfach unglaublich Western! Seht selbst:

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Schreibt mir eure Lieblingstitelmelodie!!!!

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Original oder deutsche Fassung?

Veröffentlicht am Freitag, 25 Juli, 2008 um 6:51 von emmy .
Kategorien: Allgemein Serien

Original anschauen, oder teils lange auf die Übersetzung warten? Immer wieder ein beliebtes Streitthema. Und teilweise nicht so leicht zu entscheiden. Bei einigen Serien aber meiner Meinung nach schon:

1. Heroes: Das Sprachgemisch im Original ist einfach ein wichtiger Bestandteil der Serie. Heroes verliert eine ganze Menge, wenn Hiro nicht mehr Japanisch, Mohinder in Indien nicht mehr Hindi und Maya nicht mehr Spanisch spricht. Da ist die Übersetzung eindeutig zu weit gegangen. Ein paar Untertitel hätten den Charme gerettet.

2. Nip Tuck: Die deutsche Stimme von Christian ist der große Sieger im Synchronrennen. Seans Stimme klar besser im Original. Für mich im direkten Vergleich ein klarer Punkt für die deutsche Fassung.

3. Deadwood: Weil die unglaublich außergewöhnliche Art von Al, Dramatik in sein Auftreten zu bringen viel verliert in der Übersetzung und auch die Flüche von Mister Wu auf Englisch ein bisschen hübscher sind, ein Punkt für das Original

4. Prison Break: Welch Überraschung, das erste Mal die Originalfassung zu sehen nach einer ganzen Staffel (durchgezogen an einem Samstag) auf Deutsch. Wie unmännlich ist die Stimme von Linc im Original denn?!…und zum Glück wie unglaublich männlich die von Michael. Hab mich damit dann fürs Original entschieden.

Dann gibt es da noch die Serien, bei denen es einfach extrem wichtig ist, möglichst viel vom Inhalt zu verstehen, da sonst der Plot kein bisschen Sinn ergibt (denn nur die Männlichkeit eines Darstellers trägt jetzt auch nicht durch etliche Staffeln, wenn auch weit). 24 zum Beispiel. Oder Lost. Vorteil, wenn man das Original sieht: Wenn es auf Deutsch rauskommt, hat man gleich noch mal eine ganz neue Staffel mit neuer Handlung. Denn das, was man sich da so zusammenreimt, wenn Jack Bauer die Sätze, in tiefer Verachtung für die bösen Terroristen, meist unter Folter, oder folternd, von sich gibt oft sehr viel Fantasie enthält. Im Zweifel dann halt doch einfach beide Versionen, is ja auch schön…

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